70 % der Coachees erreichen nach durchschnittlich 4 Stunden ihre anfangs definierten Ziele. Das ist keine Marketingbehauptung – das ist das Ergebnis einer Auswertung von 871 Klientenverläufen durch das Besser-Siegmund-Institut, dem Entwicklungsinstitut der wingwave-Methode. Und die Wirkung hält an: Bei über 70 % der Klienten war die Veränderung länger als ein halbes Jahr spürbar.
Wie ist das möglich? Was macht wingwave-Coaching so effektiv – und was unterscheidet es von anderen Coaching-Ansätzen? Dieser Artikel gibt dir einen fundierten Überblick über die Methode, ihre drei Bausteine und das wissenschaftliche Fundament dahinter.
„Kleine, präzise Impulse können große Veränderungen bewirken – dieser Gedanke der Chaos-Theorie ist das Herz von wingwave.“
Was ist wingwave-Coaching?
wingwave ist eine Methodenkombination aus drei bewährten Bausteinen: NLP (Neurolinguistisches Programmieren), EMDR-Prinzipien (bilaterale Hemisphärenstimulation) und dem Myostatiktest. Diese drei Elemente ergänzen sich so präzise, dass die Methode weit mehr leistet als die Summe ihrer Teile.
Der Name trägt die Kernidee bereits in sich: „Wing“ steht für den Flügelschlag des Schmetterlings – den exakten Ansatzpunkt, den der Myostatiktest identifiziert. „Wave“ steht für die brainwave, den Geistesblitz, der entsteht, wenn beide Gehirnhälften intensiv zusammenarbeiten. Die Metapher stammt aus der Chaos-Theorie: Kleine, präzise Impulse – am richtigen Ort gesetzt – können große Veränderungen auslösen.
Auf einen Blick: wingwave-Coaching verknüpft neurobiologisch fundierte Stimulationsverfahren mit präziser Diagnostik und bewährten Coaching-Interventionen aus dem NLP. Das Ergebnis: zielgenaue Arbeit an genau dem Thema, das gerade blockiert – ohne langes Suchen.
Die drei Methodenbausteine
Bilaterale Hemisphärenstimulation – „Wache REM-Phasen“
Der Kern der wingwave-Intervention sind schnelle Augenbewegungen, die an den Traumschlaf erinnern. Im REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) verarbeitet das Gehirn die Erlebnisse des Tages – beide Gehirnhälften arbeiten dabei in einem intensiven Austausch zusammen. wingwave nutzt dieses Prinzip im Wachzustand: Der Coach bewegt die Hand rhythmisch hin und her, der Coachee folgt mit den Augen.
Diese bilaterale Stimulation fördert die intensive Zusammenarbeit beider Gehirnhälften und ermöglicht es dem Gehirn, emotionale Informationen neu zu verarbeiten – ähnlich wie im Schlaf, aber im Dialog und in vollem Bewusstsein.
Die Methode basiert auf der EMDR-Forschung (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), die ursprünglich zur Behandlung von Traumata entwickelt wurde. wingwave überträgt dieses Prinzip in den Coaching-Kontext: nicht für klinische Störungen, sondern für leistungsrelevante Stressthemen und emotionale Blockaden im Alltag.
Was während der Stimulation passiert
- Beide Gehirnhälften treten in intensiven Austausch
- Emotionale Erinnerungen und Reaktionsmuster werden neu bewertet
- Stressgekoppelte Informationen verlieren ihre überschiessende emotionale Ladung
- Neue, ressourcenreiche Perspektiven können sich festigen
Der Myostatiktest – Präzise Diagnostik durch Muskelreaktion
Der Myostatiktest – auch O-Ring-Test genannt – ist das Alleinstellungsmerkmal von wingwave gegenüber klassischen EMDR-Anwendungen. Er ermöglicht eine direkte, körperbasierte Rückmeldung darüber, welche Themen, Formulierungen oder Vorstellungsbilder im Coachee Stress auslösen – und welche stärkend wirken.
Die Grundidee: Unter Stress sinkt die Muskelkraft messbar. Wenn der Coachee ein belastendes Thema denkt oder ausspricht, lässt sich seine Handmuskelkraft kurz testen – und reagiert mit einem charakteristischen Nachlassen.
Im wingwave-Coaching erfüllt der Myostatiktest drei Funktionen:
- Feedback-Instrument: Gibt in Echtzeit Rückmeldung, ob eine Intervention wirkt
- Themenfinder: Identifiziert den präzisen Stress-Trigger unter mehreren möglichen Ansätzen
- Prozessplaner: Zeigt an, in welche Richtung die Arbeit als nächstes gehen soll
Forschungsergebnis der Deutschen Sporthochschule Köln: Wissenschaftler entwickelten eine Messmaschine, die den Myostatiktest objektiviert. Das Ergebnis war eindeutig: Bei der Emotion Freude konnten Probanden die größte Kraft aufbringen – ein neurobiologischer Beleg für den Zusammenhang zwischen emotionalem Zustand und körperlicher Leistungsfähigkeit.
NLP-Elemente – Die Sprache der Veränderung
Der dritte Baustein sind ausgewählte Interventionen aus dem Neurolinguistischen Programmieren. Sie geben der wingwave-Arbeit ihren sprachlichen und kognitiven Rahmen und ermöglichen es, Veränderungen dauerhaft im Denk- und Verhaltenssystem zu verankern.
Im wingwave-Kontext kommen vor allem drei NLP-Ansätze zum Einsatz:
- Belief-Coaching: Arbeit mit limitierenden Glaubenssätzen – also jenen inneren Überzeugungen, die uns unbewusst bremsen („Ich bin nicht gut genug“, „Fehler darf ich mir nicht erlauben“). Diese werden identifiziert, mit bilateraler Stimulation bearbeitet und durch stärkende Kognitionen ersetzt.
- Ressourcen-Coaching: Kraftquellen im Coachee werden bewusst aktiviert und – ähnlich wie beim Ankern positiver Zustände – durch Stimulation neuronal verankert, sodass sie in belastenden Situationen gezielt abrufbar sind.
- Submodalitäten- und Timeline-Arbeit: Über gezielte Fragen zu den inneren Bildern und ihren Feinmerkmalen und – bei tiefer verwurzelten Themen – über eine systemische Zeit-Perspektive wird die Veränderung präzise gesteuert.
Wie läuft eine wingwave-Sitzung ab?
Eine typische wingwave-Sitzung folgt einem strukturierten 12-Schritte-Prozess, der hier vereinfacht dargestellt wird. Das Besondere: Der Coachee muss dem Coach die belastende Situation nicht ausführlich schildern. Auch Andeutungen genügen. Die Eigendynamik des Coachees steht im Mittelpunkt – nicht die Analyse.
Schritt 1–3: Fokus setzen
Thema und Fokus identifizieren • Blockierende Ich-Kognition benennen („Ich schaffe das nicht“) • Positive Ziel-Kognition formulieren („Ich vertraue mir“)
Schritt 4–5: Kalibrieren
Emotion und Körperstress benennen • Skalierung des subjektiven Belastungsempfindens (0–10)
Schritt 6–9: Die Intervention
Die eigentliche wingwave-Arbeit mit bilateraler Stimulation • Begleitung durch den Coach • Körperliche und emotionale Veränderungen werden wahrgenommen
Schritt 10–12: Verankern
Kognitions-Check (Hat sich das Gefühl zur positiven Kognition verändert?) • Future Pace (Wie fühlt sich die bisher belastende Situation jetzt an?) • Abschluss und nächste Schritte
Das klingt kompakt – und das ist es. Viele Coachees berichten bereits nach der ersten Sitzung von spürbarer Veränderung. Das liegt an der Präzision der Methode: Durch den Myostatiktest wird nicht geraten, welches Thema relevant ist – es wird gemessen.
Die Forschung spricht für sich
wingwave ist eine der wenigen Coaching-Methoden, die gezielt universitär erforscht wurde. Hier sind die wichtigsten Studien:
Prüfungsangst
Signifikante Verbesserung der subjektiven Stressbelastung bei Prüfungsangst im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Redeangst
Positive Langzeitergebnisse bei der Bewältigung von Redeangst und öffentlichem Sprechen, mit stabiler Wirkung nach sechs Monaten.
Neurobiologische Grundlagen
Entwicklung einer Messmaschine für den Myostatiktest. Bestätigung des Zusammenhangs zwischen emotionalem Zustand und Muskelkraft.
871 Klientenergebnisse
70 % Erfolgsquote nach durchschnittlich 4 Stunden. Bei über 70 % hielt die Wirkung länger als ein halbes Jahr an.
Diese Zahlen sind bemerkenswert – gerade weil Coaching-Methoden selten so systematisch untersucht werden. Die Kombination aus kontrollierten Studien und großangelegter Praxisauswertung macht wingwave zu einer der am besten belegten Coaching-Methoden im deutschsprachigen Raum.
Für wen ist wingwave geeignet?
wingwave ist keine Therapie und kein Allheilmittel. Aber als Coaching-Instrument ist es außergewöhnlich vielseitig – besonders in folgenden Bereichen:
- Stressmanagement in anspruchsvollen Berufen: Führungskräfte, Selbstständige und alle, die regelmäßig unter hohem Druck arbeiten, profitieren von der schnellen und nachhaltigen Stressreduktion – gerade dann, wenn sich erste Frühwarnzeichen von Überlastung zeigen.
- Prüfungs- und Redeangst: Zwei der am besten erforschten Anwendungsfelder – mit nachgewiesener Wirksamkeit in universitären Studien.
- Emotionale Blockaden und Leistungsstress: Wenn Vermeidungsverhalten, innere Anspannung oder Selbstzweifel den Alltag belasten, setzt wingwave präzise an der Ursache an.
- Selbstwert und innere Stärke: Auch der Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühls lässt sich mit wingwave unterstützen – ressourcenreiche Zustände werden gestärkt und in Hochdrucksituationen verfügbar gemacht.
- Belief-Arbeit: Limitierende Glaubenssätze, die tief verankert sind, lassen sich durch die Kombination aus Stimulation und kognitiver Umstrukturierung effektiv transformieren.
„Man muss dem Coach die belastende Situation nicht ausführlich schildern. Auch Andeutungen genügen. Kein Seelenstriptease – die Eigendynamik des Coachees steht im Mittelpunkt.“
Dieser letzte Punkt ist für viele Klienten besonders wichtig: Man muss nichts „beichten“. wingwave arbeitet auch dann, wenn das Thema nur vage benannt oder lediglich gefühlt wird. Das macht die Methode besonders für Menschen geeignet, die bisher zögerten, Coaching auszuprobieren, weil sie private Themen nicht vor einem Fremden ausbreiten wollten.
Wie viele Sitzungen braucht die wingwave-Methode – und was kostet sie?
Eine der häufigsten Fragen vor dem ersten Termin lautet: Wie lange dauert das eigentlich? Die gute Nachricht: Die wingwave-Methode ist als Kurzzeit-Coaching angelegt. Pro Thema treffen sich Coach und Coachee in der Regel zwischen zwei und fünf Coaching-Stunden – eine Sitzung (Session) dauert dabei etwa 50 Minuten.
Der Ablauf ist bewusst so gestaltet, dass die Arbeit Schritt für Schritt vertieft wird: In der ersten Sitzung wird die Methode erklärt und meist schon der Myostatiktest eingeführt. In der zweiten wird das Ausgangsthema stabilisiert. In den folgenden Sitzungen werden über den sogenannten Aussagenbaum mögliche Stress-Auslöser aufgespürt, die hinter dem eigentlichen Thema wirken. Die letzte Sitzung dient oft dem Ressourcen-Coaching und einem „Future Pace“ – dem gedanklichen Vorwegnehmen der bisher belastenden Situation im neuen, gelösten Zustand.
Ein eingebauter Schutz vor Überforderung: Der Myostatiktest zeigt nicht nur, woran gearbeitet werden sollte, sondern auch, wie viel in einer Sitzung sinnvoll ist – und an welchen Themen man vielleicht später weiterarbeiten sollte. Die Kraftreaktion weist den Weg, die Schwächereaktion schützt vor Umwegen. Zeigt sich innerhalb der ersten Stunden kein deutlicher Effekt, sollte das Coaching mit wingwave nicht einfach fortgesetzt werden.
Und die Kosten? Sie hängen vom jeweiligen Coach, der Region und dem Sitzungsumfang ab und werden individuell vereinbart – feste Pauschalen gibt es nicht. Weil wingwave meist nur wenige Stunden umfasst, bleibt der Gesamtaufwand jedoch oft überschaubar. Den konkreten Rahmen klärst du am besten unverbindlich in einem Erstgespräch.
wingwave-Methode und Therapie: Wo liegt der Unterschied?
Weil wingwave mit EMDR-Prinzipien arbeitet, die ursprünglich aus der Traumatherapie stammen, taucht die Frage nach der Abgrenzung zur Psychotherapie regelmäßig auf. Sie ist wichtig – und die Antwort ist klar: wingwave-Coaching ist Coaching, keine Therapie.
Coaching richtet sich an grundsätzlich gesunde Menschen, die mit Alltags- und Leistungsstress, Blockaden oder konkreten Zielen arbeiten möchten. Es setzt an dem an, was jemand erreichen will – nicht an der Behandlung einer Erkrankung. Genau das schätzen viele Coachees, die bislang zögerten: Das Vorgehen ist strukturiert, pragmatisch und „un-geheimnisvoll“. Während der Intervention spürt jeder selbst, ob ihn eine Veränderung dem Ziel näherbringt.
Wichtig zur Einordnung: Bei psychischen Erkrankungen, Traumafolgen, Suchterkrankungen oder akuten Krisen ist ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe der richtige Weg – nicht Coaching. wingwave kann eine solche Behandlung im Alltag ergänzen, sie aber niemals ersetzen. Ein seriöser Coach macht diese Grenze transparent und verweist bei Bedarf an entsprechende Fachpersonen.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Haltung: Der Coach macht kaum Vorschläge zum Inhalt der Lösung. Die Coachees entwickeln ihren eigenen Weg – aus dem eigenen Ideen-, Gefühls- und Verhaltensrepertoire. Wer die Grundhaltung dahinter besser verstehen möchte, findet sie in den NLP-Grundannahmen wieder, auf denen auch der NLP-Baustein von wingwave fußt.
Häufige Fragen zur wingwave-Methode
Was ist die wingwave-Methode?
Die wingwave-Methode ist ein Kurzzeit-Coaching, das drei Bausteine kombiniert: bilaterale Hemisphärenstimulation („wache REM-Phasen“ nach EMDR-Prinzip), den Myostatiktest (O-Ring-Muskeltest) zur präzisen Themensuche und ausgewählte NLP-Interventionen. Ziel ist es, emotionalen Stress und Leistungsblockaden zielgenau und in wenigen Sitzungen zu lösen.
Wie läuft eine wingwave-Sitzung ab?
Eine Sitzung folgt einem strukturierten 12-Phasen-Prozess: Thema und Fokus festlegen, eine blockierende und eine positive Ich-Kognition benennen, Emotion und Körperstress kalibrieren, dann die eigentliche Intervention mit bilateraler Stimulation und abschließend Kognitions-Check und Future Pace. Der Coachee muss die belastende Situation nicht ausführlich schildern – Andeutungen genügen.
Wie viele Sitzungen braucht wingwave-Coaching?
Pro Thema treffen sich Coach und Coachee in der Regel zwischen zwei und fünf Coaching-Stunden (eine Session dauert etwa 50 Minuten). In diesem Rahmen darf ein deutlicher Effekt erwartet werden. Laut Praxisauswertung des Besser-Siegmund-Instituts erreichen rund 70 % der Coachees ihr Ziel nach durchschnittlich vier Stunden.
Was kostet wingwave-Coaching?
Die Kosten hängen vom jeweiligen Coach, der Region und dem Sitzungsumfang ab und werden individuell vereinbart. Da wingwave meist als Kurzzeit-Coaching über wenige Stunden angelegt ist, bleibt der Gesamtaufwand oft überschaubar. Den konkreten Rahmen klärst du am besten in einem kostenlosen Erstgespräch.
Ist wingwave wissenschaftlich anerkannt?
wingwave gehört zu den wenigen Coaching-Methoden, die universitär erforscht wurden – unter anderem an der Universität Hamburg (Prüfungsangst, 2005), der Medizinischen Hochschule Hannover (Redeangst, 2006) und der Deutschen Sporthochschule Köln (neurobiologische Grundlagen, 2010–2013). Ergebnisse wurden 2014 auch international im Fachmagazin „Brain and Behavior“ veröffentlicht.
Ersetzt wingwave-Coaching eine Psychotherapie?
Nein. wingwave ist Coaching, keine Therapie, und richtet sich an grundsätzlich gesunde Menschen mit Alltags- und Leistungsstress. Bei psychischen Erkrankungen, Traumafolgen oder akuten Krisen ist ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe der richtige Weg. Coaching kann eine solche Behandlung ergänzen, aber nicht ersetzen.
Fazit: Coaching mit wissenschaftlichem Fundament
wingwave-Coaching ist der lebende Beweis, dass Wirksamkeit und Wissenschaft im Coaching keine Gegensätze sein müssen. Die Methode verbindet neurobiologisch fundierte Verfahren mit präziser Diagnostik und bewährten Coaching-Interventionen – und das in einem Rahmen, der respektvoll, zielorientiert und erstaunlich effizient ist.
Wenn du eine Methode suchst, die nicht auf Zufall oder langen Gesprächsrunden basiert, sondern präzise an dem ansetzt, was dich wirklich blockiert – dann ist wingwave einen Versuch wert. Und die Zahlen sprechen dafür, dass es mehr als das sein wird.
Diese Methode selbst erleben?
In einem kostenlosen Erstgespräch finden wir heraus, wie wingwave-Coaching dein Anliegen in wenigen Sitzungen lösen kann.
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